Ostern mutet uns das Unzumutbare zu - ESG Münster

Ostern mutet uns das Unzumutbare zu

Was an Ostern geschehen sein soll, ist einfach unglaublich. Menschen haben sich alle möglichen Einwände überlegt, um eine Erklärung dafür zu finden: Vielleicht hat es Jesus nie gegeben. Oder er starb nicht selbst am Kreuz. Eventuell hat er das Kreuz überlebt. Oder die Jünger haben den Leichnam heimlich versteckt. Beziehungsweise das richtige Grab nicht mehr gefunden. Und seine Erscheinungen waren nur ausgeschmückte Erfindungen...

Und dann begegnet der auferstandene Jesus verschiedenen Menschen an unterschiedlichen Orten. Nicht als Geist, sondern quicklebendig, als Mensch aus Fleisch und Blut; er isst sogar mit ihnen. Einmal taucht er aus dem Nichts bei einer Versammlung auf und zeigt sich 500 Menschen gleichzeitig. Danach sind alle überzeugt: Jesus ist auferstanden und lebt. Aus den tottraurigen und verzweifelten Jüngern werden über Nacht begeisterte und unerschrockene Nachfolger. Dieser völlige Sinneswandel ist nur damit zu erklären, dass irgendetwas Entscheidendes passiert sein muss!

Angenommen, die Ostergeschichte ist wahr. Angenommen, er ist wirklich auferstanden und hat den Tod besiegt. Was bedeutet das für mich? Ostern ist so extrem, dass man als rational denkender Mensch nicht mehr sagen kann, Jesus war einfach ein guter Lehrer. Dieses Fest stellt uns vor die Frage: War Jesus ein Verrückter? Oder ist er wirklich Gottes Sohn?

(miriam hinrichs, jesus.ch)

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