Spendenprojekte - ESG Münster

Das Projekt "Le Visa du Future" (das Visum der Zukunft)

In Benin gibt es theoretisch eine Schulpflicht. In der Praxis kommt aber die Umsetzung der Pflicht nicht voran. Gründe dafür sind die steigende Zahl der "Vidomègon". Das bedeutet "ein anvertrautes Kind". Es sind Kinder, vor allem Mädchen, die nicht zur weiterführenden oder berufsbildenden Schule gehen. Viele von ihnen haben mindestens ein Elternteil verloren. Sie müssen dann in schlecht bezahlten und oft gefährlichen Jobs im Steinbruch im Norden des Landes oder in Nigeria arbeiten. Neben der gefährlichen Arbeit an sich, sind Folterungen auf dem Weg dorthin kein Seltenfall. Heute leben mehr 70.000 dieser Kinder und Jugendliche in Benin.

Darüber hinaus gibt es Gruppe der "Voundounvi" - Kinder oder Jugendliche, deren Eltern Voundoun-Anhänger sind und die gemäß einer alten westafrikanischen Tradition gar nicht in die Schule gehen dürfen. Sie sollen die Geheimnisse der Voundoun hüten.

Von diesen Kindern hat die "Initiative Educ-Sonagnon", eine studentische Initiative, 40 aufgenommen und gibt ihnen die Chance aus dem Kreislauf der Armut auszubrechen, in dem sie ihnen eine alternatives Bildungsangebot geben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Initiative bringen ihnen Lesen und Schreiben bei, um sie danach in die normale Schule zu schicken. Wer schon zu alt für die Schule ist, kann eine Berufsausbildung absolvieren. Schneider*in, Friseur*in oder Metallarbeiter*in - das sind Berufe, in denen die Jugendlichen sehr gute Jobaussichten haben.

Aktuell hat das Projekt aber nur Platz für 40 Kinder. Aufgrund der umfangreichen Kampagnenarbeit von IES-BÉNIN gibt es zusätzlich eine lange Warteliste. Um weiteren Kindern und Jugendlichen diese Möglichkeiten bieten zu können, sind unter anderem ein Gebäude sowie weitere Näh- und Webmaschinen nötig.

Laufende Kosten werden zum Teil von Beninern, die in Deutschland leben und zum Teil durch IES-BÉNIN getragen.

Die ESG Münster unterstützt dieses Projekt mit den Kollekten des Wintersemesters 17-18 und nimmt gerne Spenden entgegen.

Arab Episcopal School Irbid, Jordanien

Die Arab Episcopal School ist eine integrative Schule der anglikanischen Kirche von Jerusalem und dem Nahen Osten. Sie legt in Irbid im Nordwesten Jordaniens und kümmert sich um die Integration von blinden und sehbehinderten Kindern und Jugendlichen, für die es in Jordanien landesweit sonst nur noch eine Schule in Amman gibt. Unsere Wegweisergottesdienste haben sich die Schule als Semesterprojekt ausgewählt. Die Spenden sollen für die Anschaffung spezieller PCs und Software für sehbehinderte Schülerinnen und Schüler verwendet werden. Spenden könnt ihr bei den Wegweisergottesdiensten und direkt an die ESG (gern gegen Spendenbescheinigung)
IBAN  DE88 3506 0190 2000 3000 23 - BIC   GENODED1DKD Verwendungszweck: 540.1210.13 "Irbid"

Mmabana - Bildung für Kinder

Das “Mmabana Community Outreach Project of Choma“
in Sambia ist ein Zentrum für Kinder und Jugendliche, die aus finanziellen oder familiären Gründen die Schule nicht besuchen können. Viele Ehrenamtliche und Freiwillige aus dem weltwärtsProgramm sind dort aktiv. Der Reading&Writing Club ist nicht nur ein Ort, gewonnene Fähigkeiten zu bewahren und weiterzuentwickeln.  Er ist auch ein Forum, wo Jugendliche ihre Situation reflektieren und für sich neue Perspektiven gewinnen können. Der Kids Club ist ein Hort, der einfach für ein paar Stunden  ein kleines Zuhause bietet.Im Computer Club können Jugendliche PC- und IT-Kenntnisse erwerben und ihre Chancen auf einen Job vergrößern. Wer helfen möchte, kann das ganz einfach tun:
oder über: www.gooding.de